Juli 2023
Lt. der Tourenbeschreibung startet der Weg ‚gleich beim Bahnhof Zürchersmühle‘. Hm … erstes Fragezeichen.
Das mag ja sein, aber beim Bahnhof Zürchersmühle kann man nicht parken. Schwierig also, von hier aus zu starten. Also sind wir – beste Freundin und ich – den nächsten Strassenhügel hoch, fanden einen der raren Parkplätze und … tatsächlich … den Wegweiser zum heutigen Wanderziel. Na also, geht doch.
Auf dem Weg nach oben stellten wir fest, dass wir unsere Wanderleidenschaft in diesem Jahr etwas vernachlässigt haben. Und das aus den verschiedensten Gründen, irgendwas war immer. Aber das Jahr ist ja noch nicht vorbei.
Um unsere eingerosteten Glieder nicht allzu sehr zu strapazieren, wählten wir diesen Rundweg. Die Beschreibung klang ziemlich easy, insgesamt drei Stunden rauf und wieder runter, das schaffen wir doch locker. In Wirklichkeit ging es in einigen Passagen doch ganz schön knackig nach oben, weshalb wir unsere Vesperpause etwas vorzogen 🙂
Ich frag mich das sowieso bei jeder Wanderung: sind eigentlich nur wir so trödelig drauf? Jedenfalls haben wir das bisher noch nie in der angegebenen Zeit geschafft. Aber wen stört’s? Dafür geniessen wir die Natur um so mehr und wundern uns über Wanderer, die mit einem Affenzahn und gesenktem Kopf den Weg rauf rennen. Aber jeder so, wie er’s mag, gell.
Über Egg, den Weiler Ramsten und Müllershöhi erreichten wir die Hundwiler Höhi. Gott sei Dank war es nicht so wahnsinnig heiss wie in den letzten Tagen, aber immer noch warm genug, so dass wir uns über den Schattenplatz unterm Sonnenschirm freuten und ausgiebig über unsere nächste Reise Anfang November plaudern konnten. Dann geht es nach Namibia.






Der Rückweg war über Gigershöhi, Berg und Tobel geplant. Planen kann man viel, nur sollte man dann nicht die richtige Abzweigung verpassen …
Deshalb marschierten wir fast auf dem gleichen Weg zurück.
Vielleicht doch ein bisschen zuviel geplaudert 😉
Egal. Die Tour war wunderbar.